Zwick Pöseldorf

INFOTEXT

RUDOLF ROCK ALLSTARS
feat. HUGO EGON BALDER
& SUSI SALM

Heimweg zu hell? Diese drei Worte klingen zunächst befremdlich und passen dennoch zu „Highway To Hell“. Dachten sich auch die Rudolf Rock Allstars und produzierten die legendäre AC/DC-Hymne mit einem passenden, nicht ganz so bierernsten deutschen Text. „Der Heimweg ist mir zu hell“. Der Reim muss reimen und der Rhythmus muss rocken. Das ist das Lustprinzip der Rudolf Rock Allstars.

„Uli kam mit dem Vorschlag: Lass uns doch mal die Songs, mit denen wir groß geworden sind, auf Deutsch machen“, erzählt Hugo Egon Balder. Balder? Genau, der Balder aus dem Fernsehen. Moderator, Produzent und Entertainer. Und eben auch Mitglied der Rudolf Rock Allstars.

Balder und Rockmusik – das passt. Immerhin spielt der Mann noch heute bzw. heute wieder Schlagzeug und war 1968 ein Gründungsmitglied der legendären Krautrockband Birth Control. „Du kannst heute Rocktexte in deutscher Sprache machen, das geht sehr gut, nur die Texte müssen witzig sein. Wir versuchen, dass der Refrain phonetisch so ähnlich klingt wie das Original. Ich bin mir da für keinen Reim zu schade. Ein Gag muss immer sein.“

Balder und die Rudolf Rock Allstars — das passt perfekt. Eine erfrischende Zusammenkunft von leidenschaftlichen Musikliebhabern und exzellenten Musikhandwerkern. Boss der Hamburger Allstar-Band ist Uli Salm. Der Bassist, Sänger und Produzent blickt auf eine lange und erfolgreiche Rockkarriere zurück. Uli Salm, der immer wieder mit Idolen und Stars wie J. J. Cale, Chuck Berry, Jerry Lee Lewis, Bill Haley, Eric Burdon, Alexi s Korner, John Mayall, Tony Sheridan, Roy Buchanan, Ritchie Blackmore und Al Jarreau zusammen auf der Bühne spielte, rief nach dem Leinemann-Aus seine eigene Band Rudolf Rock & Die Schocker ins Leben.

2004 fand sich die Band nach längerer Kreativpause endlich wieder zusammen und startete zu neuen Tourneereisen. Sängerin Suse Frese, heutige Salm ist das Energiebündel, der Hingucker und Bühnenturbo der Rudolf Rock Allstars. „Susi ist ein Rampensau, aber was für eine!“ Solch prägnante Lobeshymne spricht natürlich nur einer beherzt aus: Hugo Egon Balder. Und er trifft den Nagel auf dem Kopf. Die Erfinderin der guten Laune hat extreme Bühnenpräsenz und eine prickelnde Prise Erotik. Sie hat das Publikum fest im Griff und lässt es erst wieder los, wenn auch der letzte Zuschauer auf seinen Stuhl geklettert ist.